Sauternes-Fässer
Sauternes (franz: so`der`ne) ist ein Weinbaugebiet in Fankreich in der Nähe von Bordeaux. Klassische Sauternes Weine haben eine intensive goldene Farbe, die mit zunehmendem Alter in Bernstein übergeht. Er zeigt florale und fruchtige Aromen, mit der Zeit entwicklet der Wein Röstbukett und Aromen wie kandierte Früchte, Zitrus und Honig. Zum typischen Geschmack des Sauternes trägt die Edelfäule der Trauben so wesentlich bei, dass in Jahrgängen, in denen sich keine Edelfäule entwickelt auch kein Sauternes Wein, sondern nur trockener Weißwein als Bordeaux AOC erzeugt wird. Sauternes Wein muss deutlich süß sein, also mindestens 12% Vol. Alkohol bei mindestens 45 Gramm Restzucker aufweisen. All diese gewünschten Aromen und Einflüsse wirken natürlich auch auf das Sautenes Fass selber in dem dann später der Whisky reift oder gefinisht wird. Sauternes Weinstile Wann die Produktion der Süßweine aus dem Sauternes begann ist unklar. So soll bereits der amerikanische Präsident Thomas Jefferson Ende des 18. Jahrhunderts Weine von Château d’Yquem gekauft haben. Zurückgehen soll die erste Herstellung eines „Sauternes“, nach einer lokalen Überlieferung, auf einen Weingutsbesitzer, der zu spät seinen Wein gelesen hatte und die bereits überreifen, mit Edelfäule befallenen Trauben kelterte. Schon damals war die Technik bekannt, mittels der Einführung eines schwefelgetränkten Kerzendochts in das Weinfass, die Gärung zu stoppen und damit den Restzucker zu erhalten. Heute zählt Sauternes mit zu den teuersten Weinen. Begründet ist dies vor allem durch die aufwändige Lese, dem großen Risiko reife Trauben im Herbst längere Zeit den möglichen Unbilden der Witterung, wie Regen oder Frost auszusetzen, dem teuren Ausbau im Barrique und natürlich auch dem geringen Ertrag. Außerdem ist es nicht einmal sicher, dass sich in allen Jahren Botrytis entwickelt – so gab es beispielsweise im feuchten 2012 keinen Chateau d‘ Yquem.